Stellenangebot

Wir begreifen Kitas als lebendige Zukunftsorte. Unseren Kindern gehört die Zukunft – genauso wie unseren Nachwuchskräften. Deshalb setzen wir in unseren Einrichtungen bereits seit Jahren auf umfangreiche und gelingende Ausbildung. Im kommenden Kita-Jahr gehen 56 Auszubildende in unseren Einrichtungen ihren Weg zur Fachkraft. Dabei wissen wir: Gelingende Ausbildung lebt von kompetenter Anleitung.  

„Es wäre zu viel gesagt, dass unsere Kitas und Ganztagsschulen vom Fachkräftemangel verschont wären. Aber auch mit Blick auf andere Träger sind wir glücklich, dass wir nicht nur die Mindestbesetzung in allen Einrichtungen gewährleisten können, sondern auch alle Ausbildungsplätze vergeben konnten. Wir konnten sogar unter geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern auswählen“, freut sich Fachbereichsleiterin Kinder und Familie Julia Heimsoth.  

So sind alle 52 Ausbildungsplätze im kommenden Kita-Jahr besetzt. Weitere vier Plätze konnten in unseren Offenen Ganztagsschulen vergeben werden. Ausbildungskoordinatorin Viktoria Karastergiou: „Wir legen von Beginn an Wert auf einen persönlichen Austausch, gestalten den Bewerbungsprozess möglichst niedrigschwellig und kommen mit den Bewerbenden ins Gespräch. Dabei ist man gleichzeitig Beraterin und bespricht gemeinsam die Erwartungen an die Ausbildung sowie die dafür erforderlichen Kompetenzen.“  

Persönliche Beratung im Vorfeld

Wichtig seien aktuell vor allem die sprachlichen Kompetenzen der Nachwuchskräfte. Karastergiou: „In unseren Einrichtungen betreuen wir zu einem großen Teil Kinder mit Migrationshintergrund. Dementsprechend wichtig ist uns, dass die Auszubildenden der deutschen Sprache mächtig sind. Denn am Ende lernen die Kinder täglich in Auseinandersetzung mit ihren Bezugspersonen.“  

Dass der Erzieherberuf nicht nur die Möglichkeit bietet, Kinder in ihrer Entwicklung zu begleiten und zu unterstützen, sondern sich längst auch finanziell lohnt, trage auch zur guten Bewerbungslage bei. Karastergiou: „Der Beruf lebt nicht nur von Luft und Liebe. Die Auszubildenden verdienen gleich im ersten Ausbildungsjahr mehr als bei einer handwerklichen Ausbildung im vierten Jahr. Auch Fachkräfte verdienen durch die Tarifsteigerungen mittlerweile ein attraktives Gehalt.“   

Im Bereich OGS hätten wir gerne noch mehr Ausbildungsplätze geschaffen. Bedingt durch den Systemwechsel stehen finanzielle Ressourcen aber nicht im gewohnten Umfang zur Verfügung.  

Qualität vor Quantität: Enge Betreuung und Anleitung

Primäres Ziel ist aber nicht die Quantität, sondern die Qualität der Ausbildung. Alle Auszubildenden werden von einer ausgebildeten Fachkraft eng begleitet und angeleitet. „Hier schauen wir ganz genau, dass die Chemie zwischen Nachwuchs- und Fachkräften passt. Denn diese sind nicht nur Anleitende, sondern auch Vertrauenspersonen für die Auszubildenden und Ansprechpersonen in allen beruflichen Fragen“, erklärt Karastergiou.  

Dass das gut gelingt, zeigt sich nicht zuletzt daran, dass viele der ehemaligen Auszubildenden heute verlässliche Fachkräfte in unseren Kitas sind. Heimsoth: „24 unserer Erzieherinnen und Erzieher haben in den vergangenen drei Jahren ihre Ausbildung bei uns abgeschlossen und sind nun unverzichtbare Kräfte in unserer täglichen Arbeit. Es ist schön zu sehen, dass die Ausbildung nachhaltig Früchte trägt und einen Beitrag dazu leistet, dass wir auch zukünftige Erweiterungen unseres Betreuungsangebots personell gut tragen können.“