Oft werden drogengebrauchende Menschen nur als Gruppe wahrgenommen, als Zahl in einer Statistik. In unserem Gedenkgottesdienst für verstorbene Drogengebrauchende haben wir individuelle, einzelne Menschen in den Blick genommen – und Angehörigen Raum zum Gedenken und Abschiednehmen gegeben.
49 namentlich bekannte Menschen haben im vergangenen Jahr in Düsseldorf ihr Leben an den Folgen der Drogensucht verloren. Die Namen wurden einzeln verlesen, Freunde, Angehörige und Sozialarbeitende entzündeten eine Kerze für jeden genannten Namen an der Osterkerze.
Im Anschluss konnten sich unsere zahlreich anwesenden Klient*innen eine Provianttüte mitnehmen – gefüllt mit Sonnenschutz, After Sun, Lebensmittel, Hygieneartikel und einer kleinen Erfrischung.
Als Zeichen für das Gedenken wurden bunte Schmetterlinge mit Farbspray auf den Boden vor der Kirche gesprüht. Ein herzliches Dankeschön an alle beteiligten Einrichtungen der Suchthilfe, die diesen würdevollen Tag des Abschiednehmens möglich gemacht haben.



