Stellenangebot

Die Krise trifft die Schwächsten in unserer Gesellschaft besonders hart. Deshalb halten wir gerade jetzt unsere Arbeit aufrecht – unter erschwerten Bedingungen. Und deshalb benötigen wir gerade jetzt Ihre Hilfe.

Um jenen Menschen, die von der Krise besonders betroffen sind, weiterhin eine Grundversorgung und Überlebenshilfe zu sichern, tun wir in unseren Einrichtungen und Projekten alles, was in unserer Macht steht. Aber die dafür notwendigen Maßnahmen bringen uns an unsere Grenzen. Ihre Hilfe ist nötiger denn je.

Streetwork

Für unsere wohnungslosen und suchtkranken Klienten ist die Corona-Krise besonders gefährlich. Um weiterhin Überlebenshilfe und Beratung leisten zu können, haben wir unsere Arbeit der Situation angepasst. Im Streetwork sind wir nicht mehr mit unserem Streetwork-Bus unterwegs, sondern mit einem Lastenfahrrad und verteilen Tüten mit Hygienartikeln und Lebensmitteln an unsere Klienten.

In unserem Streetwork-Café Mobilé wurden der gleichzeitige Zugang zahlenmäßig begrenzt und Bodenmarkierungen gesetzt, um den Mindestabstand einzuhalten. So kann die für viele lebenswichtige Arbeit fortgesetzt, Spritzen ausgetauscht, (Rechts-)Beratung geleistet, Hygiene- und Wachmöglichkeiten zur Verfügung gestellt und Essen ausgegeben werden. Zusätzlich verteilen unsere Sozialarbieter preiswerte Prepaid-Handys mit Guthaben an die Klienten, um den Kontakt auch telefonisch halten zu können.

Der Laden

In unserem Fairkauf „Der Laden“, in dem wir die Grundversorgung armer Menschen unterstützen, haben wir die Besetzung gewechselt. Das überwiegend ältere Ehrenamtlichen-Team hat Corona-Pause und wurde durch Freiwilligendienstler ersetzt, aber der Laden bleibt als Einrichtung der Grundversorgung dienstags und donnerstags länger als gewöhnlich geöffnet.

Dabei nutzen alle Kunden, die den Laden einzeln betreten, die Desinfektionssäule am Eingang. Weil im Einzelhandel zurzeit fast die gesamte Ware verkauft wird, erhalten wir nur sehr wenig Lebensmittelspenden.

Auch der Zukauf von Ware im Großhandel gestaltet sich wegen der hohen Nachfrage schwierig.

Alltagsmasken

Der persönliche Kontakt im Streetwork, im Laden sowie auch in der Notbetreuung in unseren Kitas und im Rahmen des Offenen Ganztages ist nicht zu vermeiden. Um den großen Bedarf an Mund-Nasen-Masken zu decken, hat sich kurzerhand und voller Engagement ein Näh-Team aus Mitarbeitenden aus der Kinderbetreuung und weiteren Freiwilligen gebildet.

Bei der Besorgung der Materialien wird fleißig improvisiert: Als Stoffe dienen zum Beispiel Engelskostüme des vergangenen Kita-Karnevals. Die von Mitarbeitenden, Freunden und Bekannten gesammelten Nähsachen werden von der rasenden Mitarbeitervertretung zwischen Ratingen und Neuss auf die behänden Hände verteilt.

Nach wie vor benötigen wir dringend Nachschub an Materialien, um die Produktion am Laufen zu halten. Spenden Sie Nähsachen wie Bänder und Stoffe und werfen diese bei unserer Geschäftsstelle in den Briefkasten, übergeben diese kontaktlos oder senden sie uns per Post. Der Bedarf dafür ist riesig, jede Maske hilft.