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Eine große Anteilnahme hat der Gedenkgottesdienst für verstorbene Drogenabhängige in der St. Elisabethkirche am heutigen Dienstag gefunden.

Gewidmet war der Gottesdienst 41 Menschen, die in Düsseldorf im vergangen Jahr an den Folgen der Drogensucht verstorben sind. 

„Mitten in allen fachlichen und politischen Überlegungen in der Drogenhilfe tut es gut, daran zu erinnern, worum es um Gottes willen geht: Um die einzelne Abhängige, die Hilfe sucht, um den einzelnen Abhängigen, der Hilfe braucht“, begrüßte Klaus Kehrbusch, Diakon der Katholischen Kirche Flingern/Düsseltal und Vorstandsvorsitzender von Flingern mobil, die Anwesenden.

Als Symbol des Gedenkens entzündeten Freunde, Angehörige sowie Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter eine Kerze für die namentlich genannten Drogentoten an der Osterkerze. Die Gedenkkerzen, welche auf dem Altar abgestellt wurden, konnten nach dem Gottesdienst durch Angehörige und Freunde mitgenommen werden.

Um den Schutz aller Anwesenden zu gewährleisten, wurden die Trauernden in der St. Elisabethkirche von den Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern platziert. Aufgrund der Vielzahl der anteilnehmenden Menschen mussten zusätzliche Sitzgelegenheiten geschaffen werden.

Für die oft selbst an der Drogensucht erkrankten Trauernden gab es zum Abschied eine kleine Lebensmitteltüte.

Organisiert und gestaltet haben den Gottesdienst die evangelische und katholische Kirche der Stadt Düsseldorf gemeinsam mit Aidshilfe, Caritasverband, Diakonie, Drogenhilfe, Flingern mobil und dem SKFM.

Der Gottesdienst wird traditionell am internationalen Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige begangen.