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Wir machen das Netz sozialer

Der Ruf sozialer Medien ist zwiespältig. Dabei können Facebook & Co. für die Gesellschaft ungemein wertvoll und funktional sein: Sie ermöglichen Hilfe bei unterschiedlichsten Problem- und Bedürfnislagen, halten diverse Kommunikations- und Informationsmöglichkeiten bereit, stiften Gemeinschaft und verschaffen Orientierung.

 

Ob soziale Medien diese Funktionen erbringen oder eher ein Forum von Intoleranz und Kurzsichtigkeit sind, liegt an der Gesellschaft selbst und vor allem an jenen, die gegenseitigen Respekt leben und Wertvolles zu sagen haben. Damit jene Initiativen, die sich aktiv für Solidarität und Gemeinschaft einsetzen, in den sozialen Medien die Aufmerksamkeit erhalten, die sie verdienen, hat der Deutsche Caritasverband zu einem Social Media-Seminar unter dem Motto „Wir machen das Netz sozialer“ geladen.

 

Da waren wir von Flingern mobil natürlich mit dabei. Im Katholisch-Sozialen Institut wurde über den Dächern Siegburgs von Expertenseite referiert und praxisorientiert diskutiert, was einen nachhaltigen Social Media-Auftritt ausmacht: Was sind starke Themen, wann sollten sie veröffentlicht werden, wie reagiert man auf Kritik, welche Kommunikationskanäle sind essentiell, bis hin zur Frage, ob soziale Institutionen soziale Medien überhaupt können und benötigen?

 

Die Antwort fiel eindeutig aus: Soziale Medien ohne soziale Initiativen ist ein Widerspruch in sich und ein Auslassen einer wichtigen Möglichkeit, gelebte Solidarität in die Welt zu tragen und mögliche Hilfeleistungen in das kollektive Bewusstsein zu rücken. Dazu braucht es in der digitalen Welt die gleichen Zutaten wie in der analogen Welt: Strategie, Kreativität, Beharrlichkeit und vor allem Gemeinschaftlichkeit.

 

Und deshalb werden auch wir bald unseren eigenen  Facebook- und Instagram-Kanal starten und hier aufzeigen, wie wichtig, spannend und facettenreich unsere Arbeit ist. Und dies genauso beherzt und authentisch wie in der Arbeit vor Ort.