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Neues aus der Zeltstadt: Kinder werden berufstätig

Unsere Zeltstadt nimmt langsam Konturen an. Nachdem die Kinder in unterschiedliche „Stadtteile“ (Gruppen) aufgeteilt wurden und ihre Häuser (Zelte) eingerichtet haben, hieß es, sich Gedanken über die eigenen Interessen und Veranlagungen (Workshops) zu machen.

Um einen konkreten „Beruf“ ergreifen zu können, ging es dann zum „Arbeitsamt“. Hier wurden den Kindern nach eingehender und fachmännischer Beratung unterschiedliche Berufe vermittelt, die im Rahmen von Workshops mit großem Spaßfaktor erforscht werden konnten: Die Kinder nahmen ihre „Arbeit“ umgehend mit großem Elan und Tatendrang in der Schreinerei, Bäckerei, Gärtnerei, Fahrradreparaturwerkstatt, Fußball-Akademie, Theatergruppe oder im Juweliergeschäft auf.

Auch für innerstädtische Entscheidungsprozesse wurde die basisdemokratische Grundlage geschaffen. So wurde dem „Volk“ durch die Wahl zweier Zeltsprecher*innen eine Stimme verliehen. Der dadurch ernannte Stadtrat hat bereits mit den Vorbereitungen zur Wahl des Kinderbürgermeisters begonnen.

Am heutigen Mittwoch beginnt nun der außerstädtische Spaß: Mit Lunchpaketen ausgestattet werden Tagesausflüge unternommen. Ziele sind u.a. die Freizeitbäder in Hilden, Oberhausen und Monheim, das Legoland-Park, Schloss Beck sowie Indoor-Spielplätze.

Für Langeweile ist also auch am dritten Tag keine Zeit.