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Streetwork-Bus - Drogenhilfe auf den Straßen

Der Streetwork-Bus spielt seit Beginn an eine zentrale Rolle in unserer aufsuchenden sozialen Arbeit. Seit 1998 dient er als Zufluchtsort für drogenabhängige Menschen, die ihre Sucht überwiegend durch Prostitution finanzieren. Menschen, die oft nicht mehr weiter wissen. Menschen, die Unterstützung suchen, zum Beispiel beim Ausstieg aus der Szene. Wichtig für alle ist die Gewissheit, dass sie mit ihren Sorgen nicht alleine sind und sie sich jemandem anvertrauen können. Die Zahl der Unterstützung suchenden Drogenabhängigen, die die Hilfe im Streetwork-Bus in Anspruch nehmen, ist dramatisch angestiegen. Flingern mobil beschäftigt drei Fachkräfte und arbeitet mit Streetworkern anderer Träger eng zusammen. Aber die Sozialarbeiter von Flingern mobil können den Ansturm kaum noch bewältigen.

Mehr als 32 Hilfesuchende pro Stunde

Unsere Streetworker helfen durchschnittlich 32 Drogenabhängigen pro Stunde. 32 Mal pro Stunde praktische Hilfe zum Leben etwa mit einem heißen Kaffee oder einem neuen Verband. In den jeweils zweistündigen Einsätzen suchen durchschnittlich 65 Klienten den Streetwork-Bus auf. Oftmals kommen bei der Planung des Ausstiegs aus der Drogenszene auch rechtliche Fragen auf, die die Streetworker nicht beantworten können. Deshalb hat Flingern mobil auf diesen Bedarf an Rechtsbeistand reagiert: Dank des persönlichen Engagements der Streetworker konnten zwei Rechtsanwälte gewonnen werden, die nun wöchentlich eine kostenlose Rechtsberatung für die Klienten anbieten.